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Alpaka

Alpakawolle zählt zu den hochwertigsten und teuersten Wollsorten. Alpakas, die Namensgeber, stammen ursprünglich aus Peru und gehören zur Familie der Kamele. Die Alpakafaser ist besonders wertvoll, weil sie innen hohl ist und somit einmalige Thermoeigenschaften aufweist. Daher sind Kleidungsstücke aus Alpakawolle das ganze Jahr tragbar: Im Sommer sorgen sie für einen Wärmeausgleich, da Wärme abgestoßen wird. Feuchtigkeit – und somit auch Schweiß – wird von den hohlen Fasern aufgenommen und abgeführt. Schweißgeruch entsteht am Gestrick nicht, da die Fasern diesen neutralisieren. Im Winter isoliert das Garn gegen Kälte und speichert die Körperwärme.

Weitere Eigenschaften zeichnen das Alpakagarn aus: Es ist schmutzabweisend, strapazierfähig, feuchtigkeitsabweisend und verfilzt nicht so leicht wie andere Garne. Ebenso ist das Garn antistatisch und nicht brennbar. Auch Allergiker kommen mit Alpakawolle sehr gut zurecht. Diese besitzt von Natur aus sehr viel weniger Wollfett (Lanolin) als Schafwolle. Daher können sich Bakterien auf der Oberfläche nicht vermehren und sterben sogar ab. Aus diesem Grund wird unangenehme Geruchsbildung  verhindert und der Träger ist vor Ansteckungen und Infektionen geschützt.

Alpakas sind von Natur aus schon sehr reich an Farben: weiß, grau und schwarz sowie beige, braun und rotbraune Töne stehen auf der natürlichen Farbpalette.
Für das Waschen gelten dieselben Tipps wie bei Schurwolle.  Das gewaschene Strickstück darf auf keinen Fall zum Trocknen aufgehängt werden, da es sonst aus der Form geht. 

Alpaka

Und noch ein Tipp: Alpakawolle ist bei Motten sehr beliebt. Daher gilt, die Kleidungsstücke nach dem Tragen und vor dem Zurücklegen in den Kleiderschrank gut durchzulüften. Am besten werden die Strickstücke in Plastiktüten verpackt. Als Mottenschutz dient ebenfalls Zederholz und ein Lavendelsäckchen.

Unsere Alpaka-Garne:

Cusi, Bergamo und Piura von Lamana

Babyalpaca von BC Garn

SUPER SOXX Alpaca von Lang Yarns