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Seide

Seide ist eine kostbare Naturfaser, die sehr fest ist. Sie wird aus den Kokons der Seidenraupe (das ist die Larve der Seidenspinnerraupe) gewonnen. Die Seide ist die einzige Endlos-Faser, die in der Natur vorkommt. Der Seidenfaden wird von den Seidenraupen während des Verpuppens produziert, um einen Kokon um sich zu bauen. Jeder Kokon besteht aus einem ununterbrochenen Faden.

Kokons

Man unterscheidet zwischen mehreren Seidenarten. Die Maulbeerseide ist als hochwertigste Seide bekannt, da sie aus einem extrem feinen und gleichmäßigen Faden besteht. Die Tussahseide besteht aus einem gröberen Faden als die Maulbeerseide, weist eine unregelmäßige Struktur auf und hat weniger Glanz. Die Bouretteseide ist ebenfalls noch zu erwähnen, die aus Produktionsresten hergestellt wird und bei weitem nicht so hochpreisig ist wie Maulbeer- und Tussahseide.

Seide kann sehr gut gefärbt werden. Sie hält im Winter warm, im Sommer kühlt sie. Seide sollte auf jeden Fall mit der Hand gewaschen werden und darf nicht lange im Wasser liegen und sollte mit milder Seife oder einem speziellen Seidenshampoo gewaschen werden. Nach dem Ausspülen mit klarem Wasser sollte das Strickstück auf keinen Fall ausgewrungen, sondern  in ein trockenes Handtuch eingewickelt werden. Anschließend wird das Gestrick evtl. vorsichtig in Form gezogen und liegend getrocknet.

Unsere Seiden-Garne:

Perla von Lamana